Du darfst Weihnachten auch selbst genießen
Zwischen Geschenken, Essen, Familie und all den Dingen, die „noch schnell“ erledigt werden sollen, darfst du auf deiner eigenen Weihnachtsliste auch vorkommen. Hier sammeln wir kleine Auszeiten, bewusste Momente und einfache Ideen, die dir helfen, den Advent nicht nur zu organisieren, sondern auch zu genießen.
Meine erste Adventswoche: Jetzt darf Weihnachten einziehen 🎄
Für mich beginnt die Weihnachtszeit so richtig am Montag nach Totensonntag. Dann fange ich an, das Haus weihnachtlich zu dekorieren. Nicht unbedingt alles auf einmal, aber das Wichtigste muss sein: die Lichterketten.
Und irgendwie habe ich jedes Jahr das Gefühl, dass nicht nur ich auf diesen Moment gewartet habe. Plötzlich gehen abends überall im Ort die Weihnachtslichter an, in den Fenstern taucht die erste Dekoration auf und auf einmal sieht alles ein bisschen anders aus. Ich liebe das.
In dieser Woche startet bei mir auch die Plätzchenbäckerei. Jeden Abend backe ich eine Sorte. Nicht, weil bis zum ersten Advent eine bestimmte Anzahl Plätzchen fertig sein muss, sondern weil ich genau das an dieser Woche mag: Weihnachtsmusik an, Kerzen an, Plätzchen in den Ofen und irgendwann riecht das ganze Haus nach Weihnachten.
Am Samstag vor dem ersten Advent kommt dann das Finale: gemeinsames Plätzchenbacken mit der Familie. Und danach geht es zusammen auf den Weihnachtsmarkt.
Und der Haushalt?
In der Adventszeit setze ich ganz bewusst andere Prioritäten. Natürlich mache ich auch in dieser ersten Adventswoche das, was bei uns im Alltag sowieso gemacht werden muss. Aber alles andere darf warten. Ich möchte die Lichter sehen, Weihnachtsmusik hören, Plätzchenduft im Haus haben, Zeit mit meiner Familie verbringen und mich auf den ersten Advent freuen.
Denn der Haushalt wartet auf mich. Der erste Advent nicht. 🎄
